Elektroscooter – kleiner Flitzer für die Stadt

Smartway Elektro Scooter 500 Watt E Scooter mit APP Bluetooth 440x440 - Elektroscooter - kleiner Flitzer für die StadtAlles ist heutzutage  “electro”. Elektro-Auto, Elektro-Fahrrad – warum also nicht auch noch einen Roller, der mit einem Elektromotor angetrieben wird. Ja, ganz richtig – ein Tretroller, der mittels einer Akkubatterie betrieben wird. Über die Notwendigkeit mag man diskutieren. Viel interessanter aber ist die Frage, wo die Besonderheiten sind, was man damit anstellen kann oder wie sie gepflegt werden.

Der Aufbau

Den einfachen Aufbau eines Tretrollers kennen wir ja. Wichtig dabei sind die kleinen Räder, die dennoch stabil genug sein sollten, dass sie auch kleinere und größere Unebenheiten auf der Straße oder dem Gehweg problemlos durchlaufen können. So sind auch die Räder des E-Scooters entsprechend klein, aber sehr stabil. Normalerweise werden sie aus Vollgummi gefertigt. Die Räder werden für gewöhnlich mit Schutzblechen geschützt. Die meisten E-Scooter werden ohne Sitz geliefert. Sie sind halt Roller. Doch gibt es auch Modelle auf dem Markt, die mit einem Sitz ausgestattet sind. So können auch ältere Menschen, Personen mit Problemen des Gleichgewichtes oder anderweitig gehbehinderte Personen einen E-Scooter verwenden. Damit stets eine ausreichende Sicherheit gewährleistet ist, sollte das Trittbrett des E-Scooters nicht zu schmal gewählt werden.

Wo befindet sich der Akku?

Der Akku wird für gewöhnlich unter das Trittbrett gesetzt. Dort ist er einerseits gut untergebracht. Andererseits kann die Höhe des Trittbrettes durch die Räder variiert werden. Vom Akku führt ein Kabel in den meisten Fällen direkt an der Lenkstange empor. Dort befindet sich der Gashebel zur Temporegulierung. Ob sich dieser nun in Form eines „echten“ Hebels oder eines Drehgriffes vorfinden lässt, ist modell- und herstellerabhängig. Für Sie als Käufer sollte die Variante gewählt werden, die am einfachsten zu bedienen ist. Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Modelle, die sich nicht nur im Preis unterscheiden, sondern auch in Bezug auf ihre Qualität. Ohne das Beachten eines Produkt-Vergleichs oder aber einer guten Beratung des Fachpersonals im niedergelassenen Ladengeschäft sollte man nur dann einen E-Scooter kaufen, wenn man selber von der Materie viel versteht.

Welche Vorteile bringt der E-Scooter mit sich?

  • Im Gegensatz zum normalen Tretroller schont der E-Scooter die Gelenke.
  • Längere Strecken können auf diese Weise angenehm und doch recht schnell zurückgelegt werden.
  • Mit den E-Scooter lassen sich recht ansehnliche Geschwindigkeiten erzielen, sodass man sein Ziel deutlich schneller als zu Fuß oder mit dem regulären City-Roller erreichen wird.
  • Wer seine Einkäufe auf dem Rücken transportieren kann, mit einem Rucksack oder ähnlichem, wird mit dem E-Scooter auf jeden Fall eine Erleichterung auf dem nach Hause Weg feststellen können.
  • Insbesondere für Strecken, die bergauf verlaufen, ist der E-Scooter eine große Unterstützung.


... und die Nachteile?

Der E-Scooter ist recht teuer, aber auch eine sehr große Unterstützung. Leider ist er nicht zusammenklappbar. Auch sein Gewicht ist recht hoch. Damit eignet er sich sofort nicht mehr für jedermann. Es konnte festgestellt werden, dass die Akkuleistung zeitlich sehr begrenzt ist. Dafür aber ist die reguläre Ladezeit bei den meisten Modellen sehr lang. Der Durchschnitt liegt bei 8 bis 12 Stunden. Damit stehen diese zwei Komponenten in relativem Gegensatz zueinander. Der Akku an sich bringt das Problem mit sich, dass er sich, sobald eine gewisse Geschwindigkeit überschritten ist, extrem schnell verbraucht. Verschiedene Modelle halten nicht länger als 1 Stunde vor. Daher ist es empfehlenswert, möglichst einen Ersatzakku auf längeren Strecken bei sich führen. Da dieser jedoch über ein stattliches Eigengewicht verfügt, sollte man sich gut überlegen, ob dies wirklich notwendig ist oder ob man diesen Platz im Rucksack nicht besser anderweitig nutzen sollte. Wie bei allen E-Fahrzeugen ist auch hier anzumerken, dass die Entsorgung der Batterie, egal wie lange sie verwendet wurde, recht problematisch. Noch ist kein adäquater Weg zur Entsorgung gefunden worden. Für den Verbraucher, den Kunden jedoch ist es gut zu wissen, dass die Händler, die derartige Bikes und Scooter verkaufen, die Batterie in ihre Obhut wieder zurücknehmen müssen.

Höchstleistung?

Man sieht es ihnen nicht an. Doch können die unterschiedlichen Modelle eine Höchstleistung von 10 km/h bis 35 km/h aufweisen. Die Angaben der Leistung werden oftmals ausschließlich in Watt angegeben.

Sind sie wirklich praktisch?

Die Diskussion um die Electroscooter ist kontrovers. Wenn man es genau nimmt, ist ein Roller ohnehin ein Fahrzeug, das für Kinder bestimmt ist. Einem Kind jedoch einen Elektroscooter zu kaufen, ob das wirklich im Sinne des Erfinders ist? Hier gehen die Meinungen stark auseinander. Ein E-Scooter für Kinder ist ungefähr 9 Kilogramm schwer und kann ein maximales Gewicht von knapp 45 Kilogramm tragen. Der E-Scooter für Erwachsene ist entsprechend schwerer und trägt ein Maximalgewicht von bis zu 120 Kilogramm. Natürlich ist hier stets auf die Angaben des Herstellers zu achten, da diese Angaben durchaus differieren können. Grundsätzlich gilt, dass das maximale Gewicht nicht überschritten werden sollte. Für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln ist der E-Scooter relativ schwer. Daher sollte man unbedingt auf die Einstiegsmöglichkeiten schauen, ob der Transport, wie etwa in der U-Bahn, problemlos durchgeführt werden kann.

Die Pflege, die Wartung

Die Pflege des Elelctroscooters ist denkbar einfach. Für gewöhnlich reichen ein wenig Seifenlauge und ein weicher Schwamm gekoppelt mit einem mittelstarken Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch, um sich des Straßenschmutzes zu entledigen. Die Batterie ist gut genug vor Nässe geschützt, dass ihr auch diese Vorgehensweise nichts anhabe kann. Wie bei jedem elektronisch betriebenem Gerät sollte auch hier die Anwendung von Wasser kein Problem darstellen. Das Wechseln der Akkus sollte stets mit Bedacht geschehen, da die Elektroteile, die in diesem Bereich verbaut sind, recht empfindlich sind.

… und noch etwas

Einen Electroscooter darf nur fahren, wer auch über eine reguläre Fahrerlaubnis, also einen gültigen Führerschein verfügt. Das bedeutet für die Kinder, die tatsächlich einen bekommen haben, dass nur auf dem heimischen Hof gefahren werden darf. Die Straße ist für sie noch tabu. Sicherlich gilt diese Regelung erst für Scooter ab 25 km/h. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass Kinder noch nicht über die volle Reaktionskraft verfügen, sodass selbst der 6 km/h schnelle Kinderscooter ihren Reaktionen noch nicht gerecht werden kann. Schauen Sie voraus und sammeln Sie alle wichtigen Dinge zusammen, die für die Nutzung eines E-Scooters benötigt werden. Da dies modellabhängig ist, sollte man sich zunächst über die unterschiedlichen Modelle, nicht nur in Hinblick auf die Traglast und die Höchstgeschwindigkeit. Auch wenn man es nicht glauben möchte, sollten sich jeder erst eingehend mit dem Thema beschäftigen, bevor er sich einen teuren E-Scooter kauft und dann doch nur selten nutzt. Für den Keller ist dieses Elektrospielzeug einfach zu teuer.